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In 15 Theaterworkshops vermitteln professionelle Bühnenkünstler/innen und Theaterpädagog/innen an drei Tagen Impulse und Anregungen für Theater, Spiel und kreativen Unterricht. Unser Angebot richtet sich an alle Schüler/innen mit Lust und Interesse an Spiel und Theater sowie an alle Lehrkräfte, die Theater in ihrem Unterricht einsetzen wollen oder eine Theater-AG leiten. Auch Schulklassen können sich anmelden. Die Schultheatertage enden mit einer großen Abschlussveranstaltung am Freitag, 27. Februar um 13 Uhr in der Reithalle, bei der die Kurse ihre Ergebnisse präsentieren.

Weitere Infos gibt es auf unserem Flyer

Die Offenburger Schultheatertage sind eine Veranstaltung des Fachbereichs Kultur der Stadt Offenburg und des ZSL Baden-Württemberg. Der Hauptsponsor ist das E-Werk Mittelbaden.

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Die Workshops

1 ENDLICH EINMAL CLOWN SEIN…

 Stefanie Ferdinand, Heidelberg → Grundschule, 2.-4. Klasse

Der Clown! Scheinbar leicht, bewegt er sich durch sein Spiel und bringt andere zum Lachen. Hindernisse nimmt er zum Anlass für neue wahnwitzige Abenteuer … Ein Stuhl verwandelt sich unmerklich in ein Raumschiff, ein Ball wird zum Heißluftballon … Grenzen lösen sich auf, es zählt nur die Phantasie! Wir werden uns zusammen das bunte Universum des Clowns erobern! Die Clownsnase, Rhythmus und Musik werden immer wieder Impulse fürs Trainieren und fürs Spielen sein… Bitte mitbringen: Einen Lieblingshut, bequeme Kleidung und viel Spielfreude!

Stefanie Ferdinand, Heidelberg: Erziehungswissenschaftlerin, Theaterpädagogin und Zivilcourage-Trainerin.  Sie ist seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten und Geschichten unterwegs.

2 PLAY, FIGHT & DANCE – ZEITGENÖSSISCHER TANZ UND PLAY FIGHT

Rica Lata Mattes, Freiburg → Grundschule, 2.-4. Klasse und Unterstufe

In den drei intensiven Tanztagen begegnen wir den Grundlagen, der Technik und den Basics des Zeitgenössischen Tanzes und des Play Fights. Die Form des achtsamen und spielerischen Kämpfens miteinander verbirgt vielerlei tänzerische Elemente. Diese erkunden wir gemeinsam und entwickeln aus ihnen eine Tanzchoreografie sowie tänzerische Sequenzen voller Kraft, Sanftheit, Freude und Expression. Wir erproben uns im choreografischen Zuhören und der künstlerischen Gestaltung. Eine 15- minütige Performance entsteht. Bitte mitbringen: bequeme Tanzkleidung, Getränk, Vesper.

Rica Lata Matthes studiert Zeitgenössischen Tanz in Caracas Venezuela, erhält die Community Dance Ausbildung YOP in Hamburg und schließt 2008 ihre Ausbildung als Tänzerin, Performerin und in der Improvisation bei Bewegungs-Art Freiburg ab. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin, Choreografin und Dozentin in den freien Darstellenden Künsten und der Kulturellen Bildung. Als Projekt-, und Künstlerische Leitung zahlreicher, internationaler, inklusiver und Mehrgenerativer Bühnenprojekte mit Kindern und Jugendlichen, u.a. ausgezeichnet mit dem Innovationspreis und dem Bundespreis „Rauskommen“, vermittelt Rica Lata den Neuen Tanz in den unterschiedlichsten Gesellschaftlichen Räumen, seit 2018 mit dem gegründeten Verein com.dance Freiburg. Als Freie Tänzerin und Choreografin wirkt Rica Lata im Mütterkünste Kollektiv und zahlreichen freien Produktionen.

3 VIEWPOINTS FÜR ALLE – AUCH FÜR GRUNDSCHUL- KINDER!

Stela Katić, Stuttgart → Grundschule, 2.-4. Klasse

Mit den Viewpoints nehmen wir unseren Körper im Raum bewusst wahr und treten spielerisch mit anderen in improvisierten Kontakt. Die Wahrnehmungs- und Improvisationsmethode stammt aus dem Tanz und dem Theater und bietet anhand von klaren Strukturen, die wir im Spiel erkunden werden, einen sicheren Rahmen, um in kreativen Austausch zu kommen. Wir werden viel in Körpersprache sprechen und uns gemeinsam Geschichten erzählen – dabei bewegen wir uns zur Musik und improvisieren mit und ohne Worte. Das Wir und das Ich ist dabei ebenso wichtig, wie der Raum und die Zeit.

4 EINE GESCHICHTE VOM LÖWEN, DER NICHT SCHREIBEN KONNTE – EIN BILDERBUCH WIRD AUF DER BÜHNE LEBENDIG

Tanja Bajorath, Freiburg → Grundschule, 3.-4.

Klasse Aufruhr in der afrikanischen Savanne: Der Löwe hat sich in eine Löwin verguckt und möchte sie mit einem Brief beeindrucken – aber er kann nicht schreiben. Die anderen Tiere sind nicht wirklich hilfreich und so muss eine andere Lösung her … In diesem Workshop wollen wir am Beispiel eines Bilderbuchs verschiedene Theatertechniken ausprobieren, in unterschiedliche Rollen schlüpfen, die Tiere mit Orff-Instrumenten musikalisch begleiten und die Geschichte des verliebten Löwen spielerisch in Szene setzen.

5 LASST UNS MÄRCHEN SPIELEN

Anika Wagner, Offenburg/ Rotenfels → Grundschule, 3.-4. Klasse

Ihr kennt Schneewittchen, Hans im Glück und den gestiefelten Kater aus Büchern, Comics und Filmen? Wie wäre es, einmal selbst in diese Rollen zu schlüpfen? Märchen bieten wunderbare Anlässe, um ins Theaterspielen zu kommen: Ihr könnt mit dem Körper zauberhafte Orte lebendig werden lassen, Bewegungen für Schneegestöber und wuchernde Rosenhecken entwickeln; Prinz, Prinzessin, Zwerg oder Hexe spielen. Gemeinsam improvisiert und gestaltet Ihr in diesem Kurs märchenhafte Szenen und Choreografien.

Anika Wagner, Theaterpädagogin und Theaterreferentin in der Lehrerfortbildung in Schloss Rotenfels

6 IM RHYTHMUS DES TROMMELFELLS – TROMMELN BAUEN UND SPIELEN

Peter Heidler, Sasbach → Grundschule, 3.-4. Klasse

Trommeln sind faszinierende Instrumente mit uralter Tradition. Trommeln können sprechen. Sie übermitteln Botschaften, fordern zum Tanz auf oder erzählen Geschichten. Unsere selbstgebauten Trommeln werden wir zum Klingen bringen, Musik machen und unsere eigenen Geschichten erzählen.

7 EINE GALAKTISCHE REISE DURCHS UNIVERSUM IN DIE VIELFÄLTIGE WELT DES TANZES

Beate Hauswirth-Eggs, Hohberg/Offenburg → Grundschule, 3.-4. Klasse

Schwarze Löcher, spiralförmige Galaxien, kosmische Nebel, leuchtende Sternschnuppen, neue Planeten, …Wir werden damit Bewegungsideen sammeln und tänzerisch zum Ausdruck bringen, herausfinden, improvisieren, experimentieren. Sich überraschen lassen was entstehen kann, eigene Choreografien erarbeiten, sowie kleine Tanzsequenzen lernen. Mit Lebendigkeit und Freude. All das ergibt ein magisch bewegtes Tanzstück, welches wir für uns selbst tanzen, präsentieren und auf die Bühne bringen können

 8 JA, UND DANN … ?

Hannah Ziegele, Freiburg → Grundschule, 3.-4. Klasse

 â€¦ dann beginnt das Abenteuer! Wir steigen in Raketen, tauchen auf Meeresgrund, reiten durch die Wüste oder fallen einfach aus dem Bett in ein Nest aus Zuckerwatte. Die Geschichten entwickeln sich aus dem gemeinsamen Spiel. Dabei sind Übungen aus dem Improvisationstheater und der Clownerie die Grundlage und die Phantasie der Nährboden, aus dem immer neue Erzählungen sprießen. Ob traurig, lustig oder schräg, wohin die Reise geht und wen wir kennen lernen entscheidet ihr. Wer neugierig ist, die Welt mit roter Nase zu entdecken, ist hier genau richtig!

 9 DIE BUFFONS SIND LOS! KÖRPERTHEATER-WORKSHOP NACH LECOQ

Miriam Lemdjadi, Heidelberg/Mannheim/ Offenburg → Grundschule, 3.-4. Klasse

In diesem dreitägigen Workshop für Grundschüler/innen dreht sich alles um die Buffons – schillernde, übertriebene Figuren aus dem Körpertheater nach Jacques Lecoq. Sie sind komisch, tragisch, manchmal ein wenig derb – und erzählen ihre Geschichten ganz ohne Worte. Die Kinder erforschen, wie der Körper selbst zur Sprache wird, wie Gesten, Haltungen und Bewegungen Gefühle und Situationen sichtbar machen. Mit spielerischen Übungen, viel Fantasie und Humor entstehen kleine tragisch-komische Szenen, die am Ende gemeinsam präsentiert werden.

Miriam Lemdjadi , Heidelberg/Mannheim/Offenburg, Studium der Theaterpädagogik (B.A.) an der Hochschule Osnabrück/ Campus Lingen. Seit Herbst 2013 arbeitet sie selbstständig als Theatermacherin (Regie, Theaterpädagogik und Performance)  im Bereich Physical Theatre, Performance und Objekttheater U. a. mit der Companie M und mit weiteren freien Künstlerkollektiven. www.miriamlemdjadi.de / comanie-m.de

10 ALLES IST AUF DER BÜHNE MÖGLICH

Hannah Prasse, Berlin/ Offenburg → Grundschule, 3.-4. Klasse / Unterstufe

Hast du Lust, Neues auszuprobieren, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und auf der Bühne Geschichten lebendig werden zu lassen? Dabei geht es immer um Begegnung: Ich mit mir. Du mit mir. Wir mit uns. Wir improvisieren, erfinden Szenen und entdecken: Alles ist auf der Bühne möglich. Von lustigen Momenten bis zu spannenden Geschichten – ihr entscheidet, was entsteht. Am Ende öffnet sich der Vorhang, und wir zeigen, was wir gemeinsam erschaffen haben.

Hannah Prasse, geboren 1988 in Offenburg / 2008 Abitur-Baccalauréat am GG in Offenburg / FSJ in Ghana / 2009 bis 2012 B.Sc. BWL Universität zu Köln / 2013 bis 2016 Schauspielstudium am MTSB Berlin / lebt und arbeitet seit 2017 als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Coachin in Berlin / neben diversen Theaterengagements, u.a. bei Konzertdirektion Landgraf, Altonaer Theater, Komödie Kassel, Theater unterm Dach Berlin, Ma langue au Chat, Kleines Theater Berlin, Poetenpack Potsdam / als Synchron-, Werbe- und Podcastsprecherin tätig, u.a. „Frühling in Paris“ , Der Botschaftspodcast / und in einigen Filmrollen zu sehen, u.a. „Der Überläufer“, „Käthe und ich“, sowie international ausgezeichnet als Best Actress in „Last Date“. Link zu Website:  https://www.filmmakers.eu/actors/hannah-prasse

11  TRAUMWELTEN

 Birgit Unger, Breisach → Unterstufe

Im Alltag dürfen und vor allem können wir oft nicht das tun, von was wir träumen: Einmal zum Mond fliegen, bei der WM das entscheidende Tor schießen, auf einem Dinosaurier reiten … In unseren Träumen ist dagegen vieles von dem möglich und im Theater natürlich auch! Auf der Bühne können wir ausprobieren und erfahren, wie es sich anfühlt, das zu tun, von was wir schon immer träumen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit unseren Traumwelten. Dabei werden wir vor allem körperlich arbeiten und ausprobieren was passiert, wenn unsere Träume in unserem Spiel Wirklichkeit werden.

12  EINE SCHÖNE STIMME – WAS VERBIRGT SICH DAHINTER?

Patrick Labiche, Offenburg → Mittelstufe

Jeder von uns ist eine einzigartige Komposition aus Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen. Unsere Stimme gibt dem Ganzen sein Alleinstellungsmerkmal, ob gesungen oder gesprochen. Der sprachliche Ausdruck charakterisiert unsere Gefühle, unterstreicht unsere Emotionen, übermittelt Botschaften. Mit Hilfe von Körperübungen, Rhythmus- und Stimmtraining kann jeder sein Potenzial erweitern, Selbstvertrauen erlangen sowie Ängste überwinden. Ich höre dir zu, du mir, unsere Stimmen vermischen sich und fügen sich harmonisch zusammen – Diese Harmonie ist jedoch nicht nur musikalischer Art, sie verbindet auch … Niemand hat das Recht, darüber zu richten, ob eine Stimme „schön“ ist oder nicht …

13  SCHAU, ICH SPIEL!

Simon Frädrich, Freiburg/Offenburg → Mittelstufe

Du hast Spielfreude und möchtest dich austoben? Oder du magst Theater und wolltest schon immer mal in eine Rolle schlüpfen? Dann bist du bei mir genau richtig! In Schauspielübungen und Improvisationen lassen wir unserer Kreativität freien Lauf und entdecken gemeinsam neue Seiten an uns selbst.

14 IMPROVISATIONSTHEATER

 Rainer Jülg, Freiburg → Mittel- und Oberstufe

Du möchtest einmal Theater spielen, ohne dich zuvor mit einem Text zu befassen? Dabei möchtest du deine Kreativität und Spontanität einsetzen? Dann ist Improvisationstheater genau das Richtige. Der Kurs befasst sich mit vorbereitenden Übungen zur Theaterimprovisation und mit der Theaterimprovisation selbst. Im Vordergrund des Workshops steht dabei stets die eigene Freude am Spielen.

Rainer Jülg, geboren in Frankfurt am Main, studierte an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau Schulmusik mit dem Schwerpunkt klassischer Gesang und Rezitation sowie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Musikwissenschaft und Geographie. Er machte die Ausbildung zum Theaterpädagogen bei der LAG in Reutlingen und besuchte die Schauspielschule von Philipp Gaulier in Paris. Er unterrichtete an verschiedenen Gymnasien im Bodenseeraum die Fächer Theater, Musik und Erdkunde, leitete als Geschäftsführer das Kommunale Kunst- und Kulturzentrum K9 in Konstanz und war als Ferdinand Frühauf Ensemblemitglied des Broadway-Variétés in Basel. Neben der Leitung der Freiburger SchulprojektWerkstatt (FSW) seit dem Schuljahr 2017/18 unterrichtet er aktuell Theater und Musik am Berthold-Gymnasium in Freiburg und ist als Theatermultiplikator für das ZSL-Freiburg (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung der Regionalstelle Freiburg) tätig. Homepage: www.freibug.de/fsw

15 MAGIC MOMENTS

Max Hofmann, Schwäbisch Gmünd → Ab Klasse 10

Eine gelungene Aufführung lebt von starken Szenen, die den Zuschauer und die Zuschauerin fesseln sollen. Wie funktionieren starke Szenen? Wie entsteht Witz? Wie erzeugt man Spannung? Gibt es ein Rezept? Gibt es auch ein Zuviel? Gemeinsam wollen wir spielerisch erforschen, wie starke Szenen funktionieren, um die Ergebnisse in kleinen eigenen Szenen zu erproben oder gegebenenfalls auf die eigene gesamte Stückentwicklung anwenden zu können.